Archive for the 'Mai 2007' Category
“Ironman 70.3″-Serie hält in Österreich Einzug
(Bearbeiteter
) Auszug aus der ÖTRV Website:
Der ORF überträgt mit neun Kameras - eine davon wird, an einem Flächenflugzeug fixiert, für spektakuläre Luftaufnahmen sorgen. Die Bilder werden über Nacht zu 40-minütigen Highlights verarbeitet.
Sendung: Sonntag, 3.6., 10.50-11.30, ORF1 (Wiederholung 4.6., 20.15 Uhr, ORF Sport Plus)
Weitere Beiträge: 2./3.6., 19.00, ORF2 (NÖ Heute); 2.6., 19.55, ORF2 (Sport Aktuell)
Regie: Michael Kögler
Moderator: Ernst Hausleitner
Kommentator: Christopher Ryan Ironman 70.3?
Eine typische amerikanische Bezeichnung. 70.3 ist die Meilenanzahl, die bei einem Halbironman zurückgelegt wird - in Kilometern: 113.
Seit 2006 gibt es auch eine Halbironman-Weltmeisterschaft in Clearwater, Florida. Und ab 2007 zählt St. Pölten zu den auserwählten Qualifikationsbewerben. Ergo ist das Teilnehmerfeld stark. Bei den Männern tritt nicht nur die gesamte österreichische Ironman-Spitze an (Norbert Langbrandtner, Werner Leitner, Gernot Seidl, Alexander Frühwirth, König Norbert, Keller Bernhard …), sondern auch Spezialisten aus anderen Disziplinen: Sieberer Christoph, Kusolitsch Harald, Reibl Christian und auch der beste Austro-Duathlet, Karl Prungraber, “XTerraner” Martin Zois oder auch Olympiateilnehmer Norbert Domnik und Daniel Niederreiter, die im Vorjahr schon bei der allerersten Halbironman-WM am Start waren.
Die internationale Konkurrenz ist stark und wird von Gerardus Schellens (Belgien) angeführt, der den Ironman Südafrika 2006 und 2007 gewonnen hat. Gefährlich auch Leon Griffin - der Australier wurde in seinem ersten Profijahr 2006 schon Duathlon-Weltmeister und stand bei mehreren Halbironman-Events auf dem Podest. Hoch eingeschätzt werden auch die Deutschen Enrico Knobloch und Markus Fachbach.
Bei den Frauen ist neben Ambrosch Silke auch Veronika Hauke (zweimal Dritte beim Ironman Austria) eine Siegkandidatin. Die mehrfache Duathlon-Welt- und Europameisterin aus Ungarn, Erika Csomor (Siegerin beim Ironman Austria 2004), und die Südtirolerin Edith Niederfriniger (zweimal Zweite beim Ironman Austria) werden der Niederösterreicherin das Leben schwer machen.
Insgesamt sind 605 TriathletInnen aus 40 Nationen, einige sogar aus Amstetten(!!!) bei der St. Pölten-Premiere gemeldet.
Die Strecke ist sehr reizvoll. Beim Schwimmen werden auf 1.9 Kilometern gleich zwei Seen durchquert - zwei sehenswerte Landausstiege sind die Folge. Die 90-Kilometer-Radetappe führt durch die Wachau und gilt trotz zwei giftigen Anstiegen als superschnell. Flach und daher schnell ist auch die zuschauerfreundliche Laufstrecke, auf der die AthletInnen viermal zwischen der St. Pöltner Innenstadt, vorbei am Regierungsviertel, und dem Zielgelände beim Tennisstadion pendeln.
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Toller Laufsplit bringt 3.Rang beim Half Ironman LINZ
900 Athleten waren gestern in LINZ am Pleschinger See am Start, davon knapp 350 beim Half Ironman über die Distanzen 1,9km Schwimmen, 90km Rad und 21,1 km Laufen. Die ausgezeichnete Stimmung der Zuschauer konnte die mittelgute Organisation gut kompensieren. Mein ursprünglicher Plan war, das Schwimmen und Radfahren in sehr hoher Intensität zu absolvieren und dann nach 5km Lauf auszusteigen, da nächste Woche bereits der nächste Half Ironman in St.Pölten auf mich wartet. Aber es kam wiedereinmal ganz anders:
Zum Auftakt mußten 2 Runden im bacherlwarmen See geschwommen werden. Ich versuchte in der ersten Runde halbwegs an der Spitze dran zu bleiben, was mir auch anfangs ganz gut gelang. Jedoch mußte ich in der zweiten Runde etwas Tempo nachlassen, sonst wäre ich wohl nicht mehr aus dem Wasser gekommen. So schwamm ich trotzdem in ausgezeichneten 26min40sec und wechselte als Gesamt 8er auf das Rad, wo ich eine mentale Sonderprüfung zu absolvieren hatte: Nachdem mich 2 Athleten überholt haben, darunter der spätere Zweite und MostiMän Sieger Karl Prungraber, war ich über 90km völlig alleine. 500m vor mir waren 2 Starter die ein kleines Teamzeitfahren veranstalteten und die ich nicht um die Burg einholen konnte und 2km hinter mir ein Paket mit 20 Starter, die sich nichts mehr wünschten, als mich einzuholen. Ich konnte mich auf den 4 sehr flachen Runden keine einzige Sekunde ausruhen und versuchte immerzu das Loch nach vorne zu schließen, was mir nicht gelang. Nach 60km kamen dann noch Rückenschmerzen (nicht die Rippe!) dazu, die mein Leben nicht vereinfachten. Nach knapp 2std25min und 38km/h Durchschnitt erreichte ich auf Rang 10 die Wechselzone und dachte mir: “Jetzt laufst du noch 5km und dann steigst du wie besprochen aus!” Aber ich spürte nach wenigen Metern bereits, dass ich einen tollen Schritt hatte. In kürzester Zeit überholte ich (mit Genuss!!) die beiden “Teamzeitfahrer” und lief bei sengender Hitze die ersten km deutlich unter 3min45. Das Publikum und entgegenkommende Athleten pushten mich vorwärts und ich konnte einfach nicht aussteigen. Wie sollte ich das irgendjemandem erklären? Also lief ich mein Tempo durch, arbeitete mich rasch auf Rang 6 vor und konnte auf den letzten 6km noch einmal mein Tempo forcieren. Ich überholte weiter 3 Gegner und sicherte mir mit einer Halbmarathon Zeit von 1std24min den 3.Gesamtrang und die Silbermedaille in meiner Altersklasse. Hier das Gesamtergebnis.
Dafür, dass ich die ganze Woche sehr hart trainierte und gar nicht vor hatte zu finishen, war es eine ausgezeichnete Performance.
Erneut Rang 3 beim Eliminator Race
“Schnell und lustig” war die Devise beim gestrigen Eliminator Race am Ausee: 150m Schwimmen - 4km MTB - 800m Laufen. 2 Vorläufe, 1 Teambewerb und im Finale das ganze zweimal hintereinander (ohne Pause!). Da sind auch einige Meter zusammengekommen, noch dazu wo alles in max. Speed absolviert wurde.
Das überaus Erfreuliche zuerst: ich bin fantastisch geschwommen!! Habe ich mich beim ersten Vorlauf noch etwas zurückgehalten, stieg ich beim zweiten bereits als ERSTER!! aus dem Wasser und hielt auch bei den anderen Durchgängen problemlos an der Spitze mit Alex Frühwirth mit. Das Moutainbiken war dann ein kleines Desaster. Da habe ich mich überhaupt nicht wohlgefühlt, hat mir auch keinen Spaß gemacht
Fetzen-Fetzen-Fetzenblau in den Oberschenkeln vom dauernden Niederdrücken ohne Ziehen (keine Zeit im Wechsel für vernünftige Pedale) war dann auch das Laufen nicht so easy wie sonst.
Im Finale war dann das Rennen zwischen Alex, Nico Wihidal und mir zu entscheiden. Als zweites aus dem Wasser, hat mich Nico in der Wechselzone überholt und ist mir mit dem Bike davongezogen. Beim zweiten Schwimmen konnte ich dann sehr gut auf ihn aufholen, war am Bike auch schon sehr knapp dran und holte ihn beim abschließenden Lauf auch ein. Jedoch hatte der 84er Jahrgang mehr Sprintreserven als ich. Es gewann einmal mehr Alex souverän vor Nico (un-souverän) und mir. Alles in allem ein sehr nettes Event, das sich mehr Starter und mehr Zuschauer verdient hätte.
Triathlon Obergrafendorf…..da fehlt’s noch am Rad :-(
So wie jedes Jahr war auch heuer der Triathlon in Obergrafendorf den Saisonauftakt (wenn man nicht in Australien am Start war). Ich war schon sehr gespannt, wie sich meine 6wöchige “Faulenzerpause” denn auswirken würde. Um es vorweg zu nehmen: sie ist nicht spurlos an mir vorübergegangen!
Noch am Vortag machte ich einen Leistungstest am Ergometer, der mir bereits meine Grenzen aufzeigte: passable Grundlagenausdauer, aber wenn es zur Sache geht ist der Ofen aus. Also konnte ich mich schon vor dem Rennen beruhigt auf meine Rippe ausreden
Über 250 Starter begannen mit den 1,5km Schwimmen, wobei sich gleich einige Favoriten, darunter König Norbert, Frühwirth Alex und auch Kusolitsch Harald (Respekt 1!) absetzen konnten. Ich gab auch gleich ordentlich Gas (was nicht viel zu bedeuten hat), kam bald in den Rythmus und erwischte ein gutes Paket mit Gleichgesinnten. Während die “Guten” nach 19min fertig waren, benötigte ich noch eine Minute länger, war aber mit meiner Schwimmleistung sehr zufrieden. Als 16er aus dem Wasser und rauf aufs Rad. Da erwartete uns ein echt harter Gegenwind, der die 40km zur Tortur werden lies. Da die Jungs, mit denen ich die Wechselzone verlies, mein hohes Anfangstempo nicht halten wollten, war ich auf mich alleine gestellt und das für 1std08min. Es war die Hölle! Bereits in der zweiten von 3 Runden überholte mich der spätere Sieger Max Renko (übrigens auch Vize WM auf Hawaii 2006) mit einem Speed, dass ich nicht einmal daran dachte nur einen Meter mitzufahren. Da wusste ich, dass der Test vom Vortag genau dieses Ergebnis wiederspiegeln würde: es fehlen gute 2500km! Außerdem war auch die Materialwahl (Scheibenrad hinten!) ein ausgesprochener Nachteil. Zu diesem Zeitpunkt hat der Kuso bereits beinahe die Spitze übernommen (Respekt 2!), bevor auch er von Renko überrollt wurde. Ich kam als etwa 10ter in die 2.Wechselzone und fühlte mich trotz allem topfit. Ich hatte keine Info, an welcher Stelle ich lag, also galt mein altes Credo: “Laufen bis du umfällst, und das von Anfang an”. Und diese “Taktik”, wenn man das so bezeichnen kann (?), hatte Erfolg. Mit 35min27sek lief ich die schnellste Laufzeit des gesamten Feldes und schob mich noch auf den 5.(!) Gesamtrang vor, was die Bronzemedaille in meiner Altersklasse bedeutete. Den Kuso überlief ich bei km 8 und war erstaunt über seine Topform.
Die weiteren Ergebnisse der Amstettner: Kusolitsch Harald: Gesamt 9. (AK 5.), Gastecker Thomas 10. (AK 6.), Plank Herbert 24. (AK5.), Fink Andreas 27. (AK 14.), Sieberer Christoph 87. (AK 43.)…(bist du deppert, der Siebs hat sich gmausert!)


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DSDS - mein Outing!
Ich glaube jetzt muß ich damit rausrücken: auch wenn es mir vor 3 Monaten noch peinlich gewesen wäre, jetzt stehe ich dazu und ich bin auch froh darüber diesen Schritt zu setzen, da am Samstag die Entscheidung gefallen ist und ein Sieger gekürt wurde. Wie vermutlich die meisten wissen, bin ich nicht gerade ein TV-Fan. Schon gar nicht, wenn die Deutschen mit Soaps und irgendwelchen pseudo-lustigen Shows versuchen das erstaunte Publikum über den Tisch zu ziehen. Viel lieber lese ich abends meine Fachzeitschriften oder tolle Bücher.
Aber eines Abends im Feber (Abend beginnt bei mir um 18.00Uhr und endet um 21.15 Uhr) war ich todmüde, zu müde um zu lesen aber es war noch zu früh um schlafen zu gehen. Also zappe ich und bleibe bei RTL hängen, wo gerade ein junger Bursche mit einer kräftigen Soulstimme im Duett mit einem Mädel das Lied “I am So Beautiful” singt. Seitdem BIN ICH EIN FAN VON DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERSTAR!
Ich habe sehr viele Folgen gesehen, sogar in Australien habe ich alles mitverfolgt. Ja, auch das gestehe ich, ich bin nicht nur ein Fan von MARK, auch an Dieter Bohlen habe ich mich gewöhnt und mich immer wieder auf seine Sprüche gefreut. Und vergangenen Samstag war die Entscheidung. Mark Meddlock sang das von Dieter Bohlen komponierte Lied “Now or Never” und wird Superstar 2007. Das Voting habe ich nicht mehr miterlebt, da es erst um 23.00Uhr war. Aber voller Freude habe ich am nächsten Tag erfahren, dass Mark mit 78% der Stimmen gewonnen hat!!!
So, jetzt ist es raus. Echt, mir ist jetzt viel leichter. Nur was mach ich jetzt am Samstag um 20.15 Uhr?

Auf Sonnenschein folgt Regen…
…..das gilt aber zur Zeit nur für das Wetter! Wie nicht anders zu erwarten, endet die wochenlange Schönwetterperiode in Österreich kurz nach meiner Rückkehr von Australien und ich kann mich wieder entscheiden zwischen: Ergometer- oder Regenfahrten?
Auf Regen folgt Sonnenschein gilt schon eher für meine Gesundheit! Nachdem ich seit 4 Wochen wieder trainiere, konnte ich meine Umfänge wieder nach oben schrauben und fühle mich ganz gut. Zwar merke ich die fehlende Grundlagenausdauer, aber die 6 Wochen Pause haben nicht so an meiner Kondition gezerrt wie sonst ein ausgedehntes Winterpäuschen (das es eigentlich nie gegeben hat)
Obwohl ich wieder völlig schmerzfrei bin, wollte ich meine Rippe noch einmal scannen lassen um ganz sicher zu gehen, dass sie ausgeheilt ist. Doch leider kann man aufgrund eines neuerlichen Scans nicht wirklich sagen, ob alles OK ist, da die verletzte Stelle noch 4-6 Monate (!!!) Aktivitäten zeigen wird (am Bild als schwarzer Fleck im Bereich der Rippen erkennbar). Jedoch meinte der behandelnde Arzt, dass ich, wenn ich schmerzfrei bin, jederzeit wieder angreifen kann. Und das werde ich auch: die Rennsaison startet bereits nächste Woche Samstag (12.Mai) mit dem Triathlon Obergrafendorf, bei dem ich letztes Jahr von einem Schwan attackiert wurde. Dann geht es weiter zum Eliminatorrace und danach folgen 2 Halbdistanzen in Linz und in St.Pölten (cool, auf der Seite werden Norbert und ich bereits als Olympiateilnehmer beschrieben
)