Keller Bernhard

Archive for the 'Jänner 2007' Category

Der Abschluss…

…eines kurzen Winters, so könnte man das heutige Kapitel bezeichnen.

“Hundeschlittenführerausbildung” - war echt lustig aber saukalt und so kurz nach meinem Fuerte-Trip ein echtes Kontratsprogramm.

Bernd der Mascha Ein bisserl Bewegung Viel Bewegung

Der Abschluss….damit meine ich, dass der Frühling jetzt langsam kommen darf. Jedenfalls habe ich meine Wintersachen eingemottet und ich bin länger bereit diese Kälte und den Schnee weiter kommentarlos hinzunehmen.

saukalt

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IM 2010 - in 26 Minuten ausverkauft…wenn da nicht noch 100 Plätze wären!

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Wow! Nur 26 Minuten nach Öffnung der Anmeldung für den Ironman Austria 2010 am 04.Juli in Klagenfurt waren 2300 Startplätze weg. Warum nicht 2400 wie bisher? Denn 100 Startplätze sind noch verfügbar:

100 Startplätze für das Finishline IRONMAN Austria Trainin 2010!

Neu im Programm ist die Kombination Training und garantierter Startplatz. Dieses wird über Partner vom Triangle Institute durchgeführt und beinhaltet:

  • Garantierter Startplatz
  • Trainingsplanung über 10 Monate
  • Gemeinsames Schwimm/Rad/Lauftraining
  • Stärkung der Persönlichkeit durch mentales Training
  • Verbesserung der motorischen Fähigkeiten

Dauer: 10 Monate

Start: 28.09.2009-04.07.2010

Preis: €120.- pro Monat (Gebühr für Startplatz ist noch extra zu bezahlen!)

Anmeldung: bis zum Fr 28.August 2009 unter helmut@triangleinstitute.at

Die Partner in Österreich: Keller Bernhard, König Norbert, Rothart Christian, Langbrandner Isolde, Koller Michael, Dr.Robert Fritz, Leitner Werner, Kohl Frederick

Die Partner in Deutschland: Jochen Holz und Stephanie Fahnemann

Für nähere Info schick mir ein eMail an bernhard@innerer-schweinehund.at

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Amstettner Treffen

Es ist eigentlich ein Wahnsinn, wie viele Österreicher beim Ironman Austria an den Start gehen. Von den 2400 Startern kommen 2000 aus Österreich. Kein Wunder, dass sich bereits 8(!)Profis für Hawaii 2008 qualifiziert haben. Und wer bildet die Grundlage und Basis für diese tollen Erfolge?!?!? Es sind die Amstettner! Schon seit vielen Jahren sind etliche am Start, heuer habe ich versucht einmal möglichst viele auf ein Foto zu bekommen. Unten könnt Ihr den Erfolg sehen - 12 waren da, viele waren scheinbar bereits auf der Pasta Party. Aber in den nächsten Jahren werden wir das dann schon schaffen ;-)

Amstettner Athleten

stehend v.l.: mein Rad, Harald Kusolitsch, Roman Köhler, Haselsteiner Erich, Schwandl Georg, Raab Hannes, Rechberger Daniela, Reibl Christian kniend v.l: Meinereiner, Gernot Müller, Christoph Sieberer, Schneller Karl, Plank Herbert

Und wenn man bedenkt, wieviele Personen und Hunde jeder Einzelne mit nimmt, dann kennt man auch den Wirtschaftsfaktor, den der Ironman bringt.

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TV Tips

Unser allerliebster TV Guru Christopher D. Ryan hat die “oidn Hodan” wieder neu aufgelegt.

  1. Sonntag, 29.06: 20.15Uhr TW1 Ironman Hawaii 2005
  2. Montag, 30.06: 20.15Uhr TW1 Ironman Hawaii 2006 (das war meiner!!)
  3. Dienstag, 01.07: 20.15Uhr TW1 Ironman Hawaii 2007

 

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Tag 1 des letzten Belastungsblockes

Vorweg: wenn ich weiß, dass etwas Hartes auf mich zukommt habe ich es mir angewöhnt, es mir davor noch einmal gut gehen zu lassen. Das war auf der Militärakademie so und ist vor harten Wettkämpfen nicht anders. Ich ertrage dann den Druck viel besser. Klingt komisch, ist aber so.

Und so habe ich mir erlaubt mit meinen ehemaligen Klassenkameraden der 8b Klasse des Jahrganges 1998 unser 20 jähriges Maturajubiläum zu feiern - WAS FÜR EINE GAUDI! Wenn ich einmal um 03.00Uhr morgens mein Auto stehen lasse um nach Hause zu kommen dann will das was heißen - das letzte Mal war das zur Geburt meines Sohnes der Fall. Es sind beinahe alle Absolventen meiner Klasse gekommen, wir mußten unendlich viel quatschen und “alte G’schichteln aufwärmen”. Aber ich vermute dass es in fünf Jahren wieder viel Neues zu erzählen gibt weil auf Grund des hervorragenden Weines am nächsten Tag die meisten nicht mehr wußten was sie alles gehört hatten.

Die Vorhut beim Abmarsch   Miatz und Sonsch   Sabsl

Und jetzt zum wirklichen Leben: die nächsten 2 Wochen habe ich mich von allen sozialen Aktivitäten abgemeldet weil ich mir wieder einmal so richtig die Gurke geben werde. Die letzte harte Vorbereitung bevor ich mir in der Taperingperiode den Feinschliff für den Ironman Austria holen werde.

Wenn ich es köperlich schaffe dann werde ich die nächsten 14 Abende mein Trainingsprogramm hier updaten - wenig zum Lesen, wenig Bilder, nur beinharte Fakten!

Montag:

  • 05.20Uhr: Gymnastik - Stretching 
  • 06.00Uhr: Schwimmen: 1500m Test (alte Bestzeit um 100sec !!!!!! pulverisiert)
  • 10.00Uhr: Gymnastik - Kraft
  • 11.00Uhr: Rad- 150km GA1/2 Fahrtspiel mit 1500 HM
  • anschl: Lauf - SOLL: 15km Tempo, 5km auslaufen   IST: 10km Tempo, 10km auslaufen, wobei ich die letzten 10km mehr als Gehen bezeichnen würde weil es mich am “punto ultimo” in Mauer völlig zerrissen hat. Habe bei der Radausfahrt wohl zu wenig gegessen - das kann einem Anfänger schon einmal passieren

P.S: mein Trainingspartenr und Freund Norbert K. liegt wurde am Mittwoch operiert und fällt für die nächsten 6 Wochen (und damit auch für Klagenfurt) aus. Was für eine Sch…..lamassel, es tut mir irre leid für dich und ich wünsche dir alles Gute!

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Was für ein Desaster!

Viennaman 2005: Keller Bernhard gewinnt vor Norbert König. Viennaman 2008: Petr Vabrousek gewinnt vor Lothar Leder. Und Keller Bernhard?

Nun, fangen wir an wo alles begann: am Vortag war Sommerfest im Kindergarten, wir machten ein nettes Picknick, die Erwachsenen trinken guten Weißwein, ich trinke Bier - alkoholfrei! “Do kriagst jo Läus’ im Mogen”, und so war es dann auch. Die Nacht verbrachte ich zwischen Schlafzimmer und WC, kaum im Bett weil mir der Magen so schmerzte. Endlich um 03.00Uhr morgens schlafen ich dann ein. Morgenpuls? 20 Schläge zu hoch! Gewicht? 2kg zu viel! Was ist passiert? Ich konnte es mir noch nicht erklären. Die üblichen Spaghetti mit Honig habe ich bei der Hälfte stehen gelassen und bin dann etwas müde nach Wien gefahren. Wird schon werden!

Das Schwimmen war noch ganz fantastisch! Ich hatte einen tollen Zug und wurde als 16er von knapp 500 Athleten an Land gespült, im gleichen Paket wie Nicole Leder und Petr Vabrousek. Da ich bereits wußte, dass an der Spitze zu sechst hemmungslos Windschatten gefahren wird, wollte ich mich gleich einmal mit Vabrousek auf ein Packel hauen. Aber ich konnte nicht einmal gegen den Wind in seinem Windschatten mitfahren. Die Kurbel wollte und wollte sich nicht drehen, ich saß nie wirklich gut am Rad. Die ersten zwei Gels habe ich gleich wieder rausgekotzt, dafür blieb Isostar drinnen. Demenstprechend saftlos war ich auch bis zur Wechselzone. “Na das Laufen, das wird sicher super nach dem gemütlichen Bikesplit!” Denkste, bei km 1 dachte ich das erste Mal über das Aufgeben nach, aber alle Zuschauer riefen mir zu: “Du schaust super aus Berndl, gemma” - Sprüche die ich liebe, wenn ich angepeckt bin! Machen wir es nicht zu spannend. Ich sage meinen Athleten immer, dass sie niemals aufgeben sollen, egal was passiert. Und da ich nicht Wasser predigen und Wein saufen will, habe ich das Ding durchgezogen und gefinisht. Habe sicher super ausgeschaut!?!? Wer wissen will wo ich gelandet bin findet es hier.

Die letzten 3 Wochen waren als “Wettkampfperiode” tituliert. Eine Phase in der klarerweise viele Wettkämpfe absolviert werden bevor ein neuerlicher Aufbau bis zum Ironman Klagenfurt stattfindet. Ziehen wir Bilanz:

  1. Tria Obergrafendorf: 5.Platz, ganz gut
  2. Zeitfahren Euratsfeld: 7.Platz, sehr gut, etwas für die Laktattoleranz
  3. Sprinttriatholon St.Pölten: 1.Platz, ausgezeichnet, etwas für die Schnelligkeit und für das Selbstbewußstein
  4. Half Ironman Linz: 5.Platz, ganz gut besonders für die Ausdauer
  5. Half Ironman Wien: 21.Platz, etwas für den Kopf

Zumindest sind wir sehr schön!

 

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Top Ten! Na endlich!!

Zehnter Platz bei den Profis in einer wahren Hitzeschlacht bei 35°C und heftigem Wind. Ich habe mein allerbestes gegeben, hatte außer einigen Krämpfen beim Laufen nie einen Durchhänger und weiß jetzt: DAS kann ich, nicht weniger aber auch nicht viel mehr. Ich hatte einen 100%igen Wettkampf, war extrem stark und habe meine Topform und meine Routine ausgespielt. Die Jungs die an der Spitze arbeiten, werde ich nie erreichen. Es war ein absolut fairer Wettkampf, an der Spitze wurde sicher nicht gemogelt und auch ich bin 160 der 180 km völlig alleine im Wind gefahren. 5 Stunden am Rad, das ist bei diesen Verhätnissen schon ganz stark - aber die Führenden fahren noch 20min-30min schneller -> UNVORSTELLBAR!

Der Reihe nach (ich habe noch keine exakte Ergebnisliste und mein Analysator H.K. läßt mich auch im Stich!): das Schwimmen war bereits ein toller Auftakt. Nachdem 80 Profis unterwegs waren, fand ich diesmal eine Gruppe, die mein Tempo schwamm und da habe ich mich gleich einmal eine halbe Stunde reingehängt. Dann wurde es mir aber doch ein wenig zu gemütlich. Ich habe gemeinsam mit 2 anderen eine neue Spitze gebildet und bin nach 56min aus dem Wasser gestiegen. Das ist so ziemlich die beste Zeit, die ich je geschwommen bin.

Die Radstrecke hatte es ganz schön in sich: 30km gegen immer stärker werdenden Gegenwind leicht bergauf, danach die gleiche Strecke wieder mit vollem Karacho zurück. Die ersten 15km auf der Radstrecke gestalten sich bei mir immer etwas schwierig, da ich nach dem Schwimmen einige Zeit brauche bis ich in den Tritt komme. Aber danach ist die Post abgegangen. Am Ende der ersten Runde habe ich ein Feld von ca. 6 Athleten angeführt, die ich dann rasch losgeworden bin. Ich habe in der zweiten Runde einen guten Vorsprung herausgefahren, den ich dann noch in der letzten Runde ausbauen konnte. Wenn man sich vornimmt mit 36km/h Schnitt zu fahren, und man fährt mit 25km/h bergauf, muß man die zweite Hälfte immer knapp unter 50km/h fahren. Auch bergab, mit Rückenwind und Heimweh: eine 56/11 zu treten tut einfach weh, auch wenn man 100U/min tritt. Das ist einfach ein dicker Gang, der seine Spuren in der Muskulatur hinterläßt. So habe ich mich vom gesamt 51. Rang nach dem Schwimmen (ich weiß leider nur die Ergebnisse inkl. Altersklassen-Athleten) auf den 18. Rang vorgearbeitet, und habe mich auch noch ganz gut dabei gefühlt. 5 Stunden am Rad war so etwa die 10.-15.schnellste Radzeit der 1700 Athleten. Das Gefühl hat also gestimmt. Und dabei habe ich so klingende Namen wie sergio Marques, Philip Kristl und Swen Sundberg überholt (wobei sich die letzten beiden vermutlich mit übertriebenem Ehrgeiz selbst aus dem Leben geschossen haben)
Auf den ersten 2 km am Marathon hatte ich bereits einige Krämpfe, die sich jedoch bis zum Ende der zweiten Runde in Grenzen hielten. Dann aber merkte ich, dass die letzten 14km zur Qual werden würden, doch ich versuchte mein Tempo halbwegs hochzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Info, dass ich am 8.Rang liege, was mich dementsprechen motivierte. Trotz insgesamt ca. 18 Powergels und 3 Riegeln und Unmengen an Iso, Wasser und Cola mußte ich dann einige Male stehen bleiben. Knapp 40 Grad Temperaturunterschied in einer Woche waren für den, mit Abstand ältesten Profi dann doch ein wenig heftig. Auch die 3 Stunden 7 Minuten für den Marathon rangieren unter den Top Ten.
Der Zieleinlauf war sehr emotional für mich, weil ich ein großes Ziel, einen Top Ten Platz zu erkämpfen, endlich erreicht hatte. (Ich werde zwar in den offiziellen Ergebnislisten als 11. geführt, aber der zehnte war ein Amateur - und der zählt jetzt einmal nicht) Außerdem dachte ich ja ich sei Achter!!!

Morgen Vormittag ist dann Vergabe der Hawaii Slots und die Siegerehrung. Es wäre schon ein großes Glück, wenn ich noch einen der 5 Slots ergattere, aber die Tüchtigen haben doch Glück, oder?

GL�CK

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Bin ja eh da, nur halt über dem großen Wasser…

….und es hat eine Zeit gedauert, bis ich meinen Blog up gedatet habe, aber man möge mir verzeihen, ich mußte so viele neue Eindrücke verarbeiten. Aber zuerst zum allerwichtigsten: wie geht es UNS? Meinem Rad fehlt die Sattelklemm-Beilagscheibe (die habe ich professionell-provisorisch ersetzt) und mir geht es seit heute Abend wieder fantastisch! Aber eines nach dem anderen:

Sattelklemmung Neu

Der Flug und die Reise mit ihren 21 Stunden war im Grunde ein Kinderspiel, da habe ich immer viel Zeit zum Lesen und Schlafen (wenn nicht ein alter Holländer hinter mir alles nieder-pupst). Eine wirkliche Challlenge jedoch ist das Überwinden der USA-Grenzbeamten und deren immer schlimmer werdende Paranoia, dass sich ein Schleicher einschläfern könnte oder umgekehrt, aber das ist bei denen eh wurscht! Obwohl ich 3 Stunden Aufenthalt in Washington hatte wurde mir nach 2 Stunden Schlangestehen fast die Zeit zu knapp. Endlich in meinem Motel in Phoenix/Arizona angekommen hatte ich, nachdem ich ein Bad im Whirlpool genommen habe, das mitten im Wohnzimmer steht, gleich die tolle Idee, einen anderen Österreicher zu belästigen, der ebenfalls am Sonntag an den Start geht: Markus Ressler, ein junger Steirer der letzte Jahr beim IM Canada aufhorchen hat lassen. So sind wir eine kleine Runde kreuz und quer geradelt und haben ein wenig geplaudert. Das Foto unten ist ein Schnappschuß, da hat er sich schnell einmal den Fuchs umgehängt, den wir überfahren haben. Traurig, ja!

mitten im Wohnzimmer!? Markus der Fuchs

Nachdem ich seit Samstag wieder die Kohlenhydrat-Diät gemacht habe, bei der ich alles essen darf ausser Carbos (das ist nicht viel!) und seit 2 Wochen kein Koffein zu mir nehme, wurde ich auch der einzigen Höhepunkte im Flugzeug beraubt: kein Essen und kein Cola! Aber ich möchte festhalten, dass ich kein einziges Mal gesudert habe - es geht auch viel leichter ohne Jammern! Und so wurde auch die heutige Ausfahrt auf der Wettkampfstrecke kein Lercherlschass! Bei 28°C und heftigen Rückenwind ging es zuerst einmal 30km raus in die Wüste um danach die gleiche Strecke wieder zurück zu koffern. Und da machten sich dann Thunfisch und Käse in den Beinen bemerkbar: empty as empty can! Auch der anschließende Lauf war ein kleines Debakel aber voll im Plan! Und heute abend gab es dann die erste Pasta! Grins-lach-lechz-geifer-sabber….

Desert Bike

Die nächsten Tage werden sich gewohnt streßfrei gestalten: Donnerstag Morgen 1 Stunden schwimmen mit Markus (oder zumindest werden wir gleichzeitig beginnen) und nachmittags einen Lauf, dazwischen und danach jeweils Pasta und schlafen. Freitag wieder Massage (dann habe ich in 5 Tagen 4 Stunden!), Freizeitprogramm wie gestern, Samstag Check in und am Sonntag, 06.45 Uhr (= 15.45 Uhr MEZ) erfolgt der Startschuß zum Race, bei dem es angeblich 36°C bekommen soll. Na bitte das ist kein Bröserl, und ich komme aus der Kälte. Ich habe die Startnummer 11 und heiße Bernhard Keller, falls ihr im Internet das Rennen live mitverfolgen wollt.

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Perfekt!

Einfach perfekt wie sich Mallorca in den letzten Jahren entwickelt hat. Als ich das letzte mal 2001 hier war, war es fast unmöglich einen Pool zu finden und in El Arenal, bei Palma, konnte man gerade einmal 3km rauf und runter laufen wenn man eine längere Einheit geplant hatte.

Mittlerweile haben die Spanier wohl die dicken Brieftaschen der Mitteleuropäer erkannt und haben tolle Bedingungen geschaffen. Die Straßen sind großteils neu asphaltiert (außer auf das Cap Fermentor geht es immer noch holter di polter) und Pools gibt es hier in Alcudia zum Schweine füttern. Laufen kann man sowiesoüberall wo eine halbwegs breite Bundesstraße ist. Hauptsache geradeaus…

Nicht umsonst findet sich die Creme de la Creme des Triathlonsports hier ein. Norman, immer schön frisiert und auch beim Laufen perfekt gestylt, Marino V. wohnt bei uns im Hotel. Aber zuerst nehme ich mir den Langbrandner Norbert morgen vor, 3 Stunden Kraftausdauer plus Lauf, das wird lustig!

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Was dich nicht umbringt macht dich härter!

Ich vermute das ist das Motto der (Leistungs-)Schwimmer, denn ansonsten hätte uns Werner und Christoph SCHWARZ und Jürgen GLEISS nicht soooooo Gas gegeben. Die letzten 3 Tage verbrachte ich auf der Linzer Gugl um unter der profunden Leitung der o.a. Personen ein tolles Schwimmcamp zu absolvieren. Nach einem 400m Einstiegstest am Freitag und einem ausgesprochen umfangreichen Technikprogramm, hatten wir am Samstag 2×2 Stunden hartes Ausdauertraining mit intensiven 200m Intervallen. Mit Kuso, König Norbert und Wimmer Martin habe ich mich auf 2 Bahnen gerittert und versucht möglichst lang dranzubleiben (was in den seltensten Fällen gelungen ist!) Am Sonntag dann noch einmal 4 Stunden mit 800m Beintempi, um abends völlig platt (”….bist du deppert, mia tuan meine Asteln ganz schön weh…”) aber glücklich den Heimweg anzutreten. Mit der Gewissheit im Gepäck, dass man, um im Wettkampf härter schwimmen zu können, im Training einfach härter trainieren muß. Aber damit habe ich ja kein Problem, und mit Kuso und F.Franz zwei ideale Partner in Amstetten Übrigens: eine Schwimmuhr wurde noch am selben abend bestellt - jetzt wissen wir auch, wann wir am anderen ende der Bahn ankommen müssen!

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