Archive for the 'Jänner 2010' Category
“Sportland” Niederösterreich
Das Sportland NÖ veranstaltete einen Wettbewewerb mit dem Titel “Unsere Sportgemeinde”, bei welcher Projekte eingebracht werden konnten, die innovative und richtungweisende Initiativen aus dem Bereich Sport und Bewegung unterstützen.
Vereine, Schulen, Unternehmen und Einzelpersonen waren aufgerufen bis 30.November 2009 Projekte einzureichen, die in den beiden Kategorien “bestehende Projekte” und “Zukunftsprojekte” die Bevölkerung zu mehr Bewegung animieren und evtl das Potenzial zur Nachahmung haben.
131 Projekte sind bei der Jury eingetroffen. Auch ich habe in der Kategorie “Zukunftsprojekte” ein Projekt mit dem Titel “Ein Leistungssport Schulmodell für Amstetten” eingereicht, welches es bis ins Finale der besten 32 schaffte. Dort war allerdings Schluss, denn der Gedanke an “Leistungssport” alleine reicht nicht aus um die Bevölkerung zu Sport und Bewegung zu motivieren.
Zur Bewertung:
“Das vorgelegte Konzept für die Schaffung eines regionalen Leistungssport-Schulmodells mit Nachmittagsbetreuung ist auf mehrere Sportarten ausgerichtet. Vorgeschlagen wird eine sportliche Spezialisierung der Kinder bereits nach Ende der Volksschule. Weiters wird auch ein besserer Übergang zwischen der Sporthauptschule Amstetten (SHS) und dem Sportzweig des Gymnasiums Amstetten (Oberstufe) thematisiert, der durch die Formierung von Leistungssportschulklassen mit Nachmittagsbetreuung am BG Amstetten erreicht werden soll. In diesen Klassen sollen die Leistungssportler nach Absolvierung der SHS zusammengefasst werden. Um dem ausgeweiteten Umfang des Sportunterrichtes in diesem Schulmodell gerecht zu werden, wird die Schaffung einer zusätzlichen - 13.- Schulstufe für die Sportler vorgeschlagen. Das würde zu einer Verlängerung der Oberstufe auf fünf Jahre führen. Das Ziel des Modells ist die Schaffung eines perfekten Umfeldes für sportlich talentierte, leistungsbereite und zielorientierte Kinder und Jugendliche. Auf diese Weise soll die Zielgruppe bei gleichzeitiger Sicherstellung von schulischem Erfolg an den internationalen Spitzensport herangeführt werden.”
Comments are off for this postSchnief, rotz, heul - wir müssen heim!
..und jetzt wo wir heimfahren, kommt das ENDURANCE TEAM AUSTRIA komplett zusammen!
v.l.:Thomas Vonach, Norbert, Bernd, Yvonne van Vlerken
Noch eine nette Ausfahrt: 135 km (5 Stunden!) ALLES gegen den Wind (der Sauhund dreht sich wie und wann er will!) - Fünf Freunde auf “Verpflegungstour!”
Comments are off for this postJetzt geht’s bald heim :-(
Jo mei, heute ist schon Sonntag, so ein Sonnentag?? Nein halt, heute erlebe ich den ersten Tag in 7 Wochen, die ich gesamt schon hier verbracht habe, dass es regnet. Aber kein Problem, nach einem langen 7 stündigen Trainingstag gestern war heute ein lockerer Tag angesagt. Der beginnt mit einem langen Lauf, setzt sich fort mit einer ausgedehnten Gymnastik und einem abendlichen 4,5km Schwimmtraining. Der Pool ist geheizt, es sind 2 Fitnesscenter vorhanden - daher kann man auch einen Regentag gut überstehen.
Aus der ersten Woche sind dann doch noch gute 32 Stunden geworden, obwohl es mit meiner Familie trainingstechnisch sehr entspannt abging. Diese Woche habe ich dann 38 Stunden trainiert, naja, wenn man den ganzen Tag nix anderes macht da geht das alles leicht von der Hand. Ich merke deutlich, dass ich die “namibische-Unform” in eine “spanische Nettform” gebracht habe. Laufe die gleichen Runden um 20 HF Schläge tiefer mit gleichem Tempo…der Frühling kann von mir aus kommen! Aber so wie ich das sehe kann ich ab Mittwoch wieder die Langlaufschier vom dachboden holen, oder wie?? Völlig selbstbewußt habe ich vor meiner Abreise das ganze Winterzeug schon einmal sicherheitshalber verstaut…man soll ja nicht den Teufel an die Wand malen…und jetzt das!
Comments are off for this postÖsterreicherhaus
So könnte man das Cala del Sol bald nennen, treibt sich doch wirklich allerhand Berühmtheit hier herum! Am Tagesablauf hat sich nix geändert:
1. Schwimmtraining:
Swim with the fish
Man kann es ja halten wie man will, aber diesmal haben sich die Jungs an mir was abschauen können. Im 50m Pool der Hotelanlage ist immer am letzten Sonntag im Monat Wettschwimmen mit den einheimischen Fischen. Da werden 20 dieser Teile ins Wasser gelassen und wer zuerst am anderen Ende ankommt hat gewonnen. Ich bin vielleicht nicht schneller als die kleinen Kerlchen, aber ich habe gewußt worum es geht. Zur Belohnung darf dann immer der Sieger den Verlierer essen - Jamm!
Comments are off for this postFuerte?
Jetzt bin ich endlich weg, aus diesem kalten, unsagbar ungemütlichen Nest im Norden und befinde mich wieder im Warmen. 20 °C, wolkenlos und: es ist windstill!??! Die Ruhe vor dem Sturm? Keine Ahnung, aber es ist herrlich, zahlreiche Radfahrer säumen die Straßen, das 50m Freiluft Becken ist leer so ist genung Platz für alle. Ein Paradies!
Comments are off for this postDas wird lustig!
Wenn Gunnar Prokop sagt, dass Frauen hinter den Herd gehören dann steht er auch dazu. Egal was ihm seine Medienberater raten. Wenn er eine gegnerische Handballspielerin niederrempelt und dann auch noch grinst hört man kein Wort der Entschuldigung sondern nur: “Ein echter Trainer hat das im Blut, das mußte ich machen!” Also man kann ihm nicht nachsagen, dass er nicht hinter seiner Meinung stehen würde.
Sein Standpunkt zur Dopingfreigabe ist auch hinlänglich bekannt und so denke ich wird es sicher eine hitzige Diskussion, wenn ich gemeinsam mit Franz Stocher und Sabine Tröger, deren Meinung ich zwar nicht kenne aber die ich beide in meinem Lager anzutreffen vermute, auf den Herrn Professor einreden werde.
Vielleicht bist Du ja in der Gegend und hast Zeit? Schau vorbei, denn die Sportunion lädt zur Starribbon Anti Doping Awareness Posdiums Diskussion!
Comments are off for this post2009
Bevor ich in die Zukunft blicke und darüber nachdenke wie es weitergeht, denke ich über das abgelaufene Jahr nach, das mit dem Start als Profi bei der WM in Hawaii für meine Begriffe den Höhepunkt meiner Karriere darstellte. Vielleicht war das Ergebnis dann nicht so wie es sich einige erwartet hätten, aber ich habe mittlerweile ein (sportliches) Alter erreicht wo man nicht mehr soviel darauf gibt was die Mitmenschen von der erbrachten Leistung halten. Am Beginn meiner Karriere legte ich größtes Augenmerk auf die Selbstbeweihräucherung und eine gute Presse. Mir war wichtig dass die Laufschuhe zum Rennanzug passten und meinen Erfolg maß ich an der Häufigkeit der Pressemeldungen und Klicks auf meiner Website.
Ich denke, dass die lokalen Medien sicher einen wichtigen Beitrag dazu leisteten, dass ich Sponsoren fand, die bereit waren mein Leben als Profi zu finanzieren - und ich konnte diesen Ball auch immer recht gut spielen. Mittlerweile habe ich aber das Gefühl aus diesen Schuhen herausgewachsen zu sein. Immer noch freut es mich, wenn meine sportlichen Leistungen erwähnt werden und ich die Möglichkeit habe mein Umfeld mit Stories in diesem Blog zu unterhalten.
Und so bin ich eigentlich schon sehr zufrieden wenn ich morgens um 05.00Uhr aufstehe, in den Spiegel blicke und sagen kann: “Guter Junge! Du hast viele Jahre Deine Pflicht getan, bist bald 41 Jahre und jetzt kommt die Kür! Du bist niemandem außer deine Familie Rechenschaft schuldig! Setze deine Ziele so, dass Du neben Deinen Aufgaben als Vater, Trainer und Obmann des besten Vereines der Welt noch genug Zeit für die schönste NEBENsache der Welt hast. Also geh’ hinaus und zeig den Rotzbuben wie man richtig schwimmt!”
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