Archive for January, 2009
Nur ein kleiner Tropfen Blut!
Laktattest hin oder her, Gefühl für das Tempo oder nicht….ich trainiere nun auch schon seit 15 Jahren und doch bin ich immer wieder überrascht wie man sich mit dem “Gefühl” täuschen kann. Interessanterweise haben beim Laufen und beim Radfahren alle einen Pulsgurt umgeschnallt, oft auch noch irgendein Navigationsgerät dabei um alle Daten exakt zu speichern. Aber beim Schwimmen: da gibt es kaum jemanden der seine Intensität wirklich steuert. Da heißt es nur: “Technik-locker-hart-200m aus”
Warum eigentlich? Ich vermute weil kaum jemand weiß, wo die individuellen Intensitätsbereiche angesiedelt sind. Meistens dort wo es nicht weh tut… Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass die Laktattests am Ergo und am Laufband auch bei mir häufiger sind als im Becken, aber das liegt vermutlich daran, dass der Aufwand sehr hoch ist. Mit Schwimmcoach “Stefan” jedoch kein Problem! Und ich sage Euch: der Aufwand lohnt sich!!! Wenn ich noch lange “nach Gefühl” weiter geschwommen wäre, hätte ich vermutlich den gleichen Output wie die letzten Monate: gleich Null!
Aber jetzt heißt es festhalten: ich prognostiziere mir eine “sub 5min-Zeit” bis spätestens Ende April!!
Schwimmlehrwart
…bin ich noch nicht ganz, aber den letzten Kursteil habe ich in den letzten Tage auf der Gugl abgeschlossen. Jetzt fehlt dann nur mehr die Prüfung Mitte März und ich werde offiziell mit der “Lizenz zum Quälen” ausgestattet sein. Wir haben ausgesprochen interessante Sachen gelernt, sehr viel Wissen über das Kindertraining und auch sonst noch viele Themen, die ich bereits beim Trainerkurs vor einigen Jahren gelernt habe. Werden Olivia und ich dann bald bei RATS Amstetten anwenden!
Obwohl ich nicht viel dabei war (ich hatte nur bei den speziellen Schwimmthemen Anwesenheitspflicht) finde ich, dass wir ein ganz netter Haufen waren. Zu Ende hatten wir dann sogar noch Zuwachs bekommen als eine Kursteilnehmerin “plötzich” ein Kind gebar und dieses inkl. Vater mit in die Vorlesungen brachte - schneidig!
Sportlich geht es jetzt mit einer gehörigen Portion Grundlagentraining ins neue Jahr. Ergoeinheiten bis zu 6 Stunden und laaaaange Laufeinheiten gepaart mit kosequentem Krafttraining. Bis es dann Ende März für einige Wochen nach Fuerte Ventura geht. Die Zeit den inneren Schweinehund zu besiegen ist angebrochen!
Comments are off for this postKalahari-Workout
Nach zwei absolut umwerfenden Wochen in Namibia hat mich mit über 40°C Temperaturunterschied der österreichische, stressige Alltag wieder. Nicht umsonst sagen die Schwarzen zu uns: Ihr habt die Uhr und wir die Zeit. Da unten läuft alles im Zeitlupentempo ab - es ist anfangs ziemlich nervend wenn man glaubt dem Ober beim gehen die Hose flicken zu können. Aber irgendwie kommt man dann selbst in diesen Flow. Einige tausend Kilometer auf Schotterstraßen, und das mit einem Mercedes A1-da kommt man sich vor wie ein Wiener mit Halbschuhen am Ötscher.
Das Training war bei in diesem Klima nicht sehr lustig, aber schön: Sand, Hitze, strahlender Himmel, keine Menschen, 170 Puls-so wie ich es gerne habe. Ja, und jede Menge Tiere……..!