Archive for February, 2009
Erfahrung….
….bringe ich mit, wenn es um das Thema “Schneehöhle” geht. Da ich mit dem Schnee nicht wirklich viel anfangen kann (Langlaufen zu aufwendig, Schifahren zu langweilig) schippe ich ihn auf einen möglichst großen Haufen - wir hatten ja genug davon! Und was liegt da näher als meinem Filius mit Stolz geschwellter Brust zu schildern, wie ich als gefürchtete Kampfmaschine vor vielen Jahren in den Bergen biwakiert habe. Bei meinen Bundesheerübungen fanden wir nach stundenlanger Schiwanderung im Gesäuse eine Schneewechte die groß genug war um eine Unterkunft zu buddeln. Vollgedröhnt mit Tschick und Whisky (das habe ich ihm nicht erzählt) haben wir dann die (relativ warmen) Nächte darin verbracht um tagsüber nach fiesen Feinden Ausschau zu halten und das Mutterland zu beschützen.
“PAPA!!! lass uns eine Schneehöhle bauen…..!”
Mit Feuereifer habe ich wieder einige Stunden investiert, um Abends bei Kakao, Kuchen und Kerzenschein mit ihm ein Bummerl zu schnapsen.
“PAPA!!!! lass uns auch drinnen übernachten!”
“Nein mein Sohn, ich weiß nicht ob ich die Höhle wirklich so robust gebaut habe!”
Comments are off for this postKleine Erfolge
Man muß sich nur bemühen, dann kann man eh einiges erreichen. So hat mein Rundumschlag, nachdem ich meinem Ärger nach dem letzten Kinderfasching (siehe unten) freien Lauf gelasen habe, doch erste Erfolge erzielt. Nach einem Interview im Regionalradio und ein veröffentlichter Leserbrief in den “Tips” hat auch der Kurier diesen veröffentlicht und dem Veranstalter die Augen geöffnet. (2 Aschenbecher? Die waren dafür groß wie Mülltonnen!) So hoffe ich dass auch andere nicht einfach das Gewohnheitsrecht vieler Mitbürger als gegeben hinnehmen sondern versuchen die Kleinen vor diesen Gefahren zu schützen.
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Comments are off for this postEin offener Brief an die Presse: Raucher beim Kinderfasching!?!
S.g Damen und Herren!
Als Vater eines 7jährigen Sohnes, der sich seit 2 Wochen auf den Kinderfasching im Arbeiterkammersaal Amstetten gefreut hat, mache ich hier meinem Ärger Luft und erwarte mir etwaige Reaktionen der Verantwortlichen:
Heute, Sonntag 15.Februar um 15.00Uhr betreten meine Gattin und mein Sohn Niklas gemeinsam mit Freunden den Arbeiterkammersaal um am Kinderfasching die eine oder andere nette Stunde zu genießen. Wir hatten schon die letzten Jahre sehr schlechte Erfahrungen gemacht, da es unmöglich war den Saal (in dem der eigentliche- rauchfreie -Fasching stattfand) zu erreichen, ohne mindestens eine halbe Zigarette mitgeraucht zu haben. Eine dicke Nebelwand empfing uns bereits am Eingang. Am Weg bis zur Garderobe mussten wir uns mit den Rauchern bereits abfinden, wie die Kleidung danach stank kann man sich vorstellen! Nach 20min im Saal, in welchem ohne Lüftung sämtliche Fenster geschlossen waren und eine sehr stickige Luft herrschte, entschlossen wir uns ein Getränk zu holen. Mit Kind einfach unmöglich! So eine verpestete Luft erwarte ich mir nicht einmal in einer Diskothek.
Auf die Frage ob man nicht gedenke etwas an der Situation zu ändern erhielt meine Frau die Antwort, dass man einmal ein wenig lüften könnte……. Traurig aber lebend verlies mein Sohn den Kinderfasching sehr frühzeitig.
Trotz Anwesenheit von Frau NR Königsberger Ludwig und Fr VzBgm Puchebner sind die Raucher auch bei den Kinderfesten in der Übermacht und die Wirte haben nicht die Schneid’ diesen ignoranten Menschen, die ihre eigenen Kinder „nieder-rauchen“, die Stirn zu bieten.
Nicht nur als Vater und Amstettner Bürger, sondern auch in meiner Funktion als Trainer von zahlreichen Kindern und Jugendlichen bin ich maßlos über das Verhalten der Verantwortlichen enttäuscht. Im Sinne aller Kinder, die selbst nicht wissen dass diese Luft krebserregend sein kann und deren Eltern sich nicht darum kümmern sondern deren eigener Sucht unterliegen, plädiere ich an die Vernunft und hoffe, dass das neue Rauchergesetz nicht so idiotisch wie bei dieser Veranstaltung, in Zukunft umgesetzt wird.
Mit der Bitte um Veröffentlichung verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
Keller
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Anders als sonst
Nach vielen Jahren wird mir es immer noch nicht langweilig, mich peinlichst genau und durchdacht auf meine großen Ziele vorzubereiten und mich immer wieder neu zu motivieren. Hey, ich bin ein 69er Jahrgang, da darf man schon ein bisserl…eh scho’ wissen!
So habe ich eine alte Liebe neu entdeckt, die mir meine ungeliebten Wintermonate versüßet. Bin ich die letzten Jahre immer stundenlang am Ergometer gesessen und habe an meinen Grundlagen geschuftet, haue ich heuer das ganze System über Bord und gebe von Anfang an Gas - und zwar am Mountainbike! Macht wieder Riesenspaß im dichten Schneetreiben einen 100er abzukurbeln und zu wissen, dass sich die ganzen Amateure da draußen in Mallorca und Australien die Schneid’ holen. Bergab durch das Gehölzerne und meist über eine Eisplatte, was den Adrenalinspiegel immer wieder in die Höhe schnalzen läßt. Wer will da schon in die Wärme, wo man mit kurzen Hosen laufen und radeln kann? Na, hör’ ich da was?
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