Keller Bernhard

Archive for June, 2009

Sitzposition

Raimund Pucher.jpg 

Man kommt nicht darum herum: eines der wesentlichsten Kriterien beim (Ironman)Triathlon ist die komfortable und gleichzeitig aerodynamisch günstige Sitzposition am Rad. Was hilft dir ein flacher Rücken wenn du nur 100 Watt damit treten kannst? Was helfen dir 400 Watt wenn du einen Windwiderstand wie ein Segel hast?

Nachdem ich mir schwer tue mich selbst zu korrigieren vertraue ich seit einiger Zeit Raimund PUCHER in der Steiermark. Einfach genial - genial einfach!

Watch: http://de.sevenload.com/videos/k9vL0Yb-keller-bernhard-zeit-3

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RATS Video

Was habe ich gemacht während die anderen in MALLE faul in der Aeropostion geknotzt sind? Warum kann ich immer noch nicht schwimmen obwohl ich doch fast täglich im Hallenbad bin? Warum laufe ich im Dezember 2007 2std48 am Marathon und 1 1/2 Jahre später kann ich keinen 4min30er Schnitt halten? Fragen über Fragen….hier ist die Antwort: http://www.youtube.com/watch?v=kA51QSPw9-8

Sündenbock

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“Goderl kraulen”

Das ist Balsam für die Trainerseele, die im Zuge einer Saison mit Erfolgen und Niederlagen der Athleten hart zu kämpfen hat. Untenstehend eine eMail einer Athletin, die voriges Jahr zu mir gekommen ist und mich um meine Unterstützung gebeten hat. Sie hatte ein Ziel vor Augen und wußte nicht wie sie es umsetzen sollte - sie wußte auch nicht ob sie es überhaupt schaffen kann….

Hallo Bernd!
vielen Dank für das Daumen drücken und die Unterstützung! Es hat sich ausgezahlt und war unbeschreiblich! genau wie ich mir den Tag gewünscht habe, genau so ist er verlaufen. keine Qual, kein Gedanke an aufgeben, keine schmerzen, kein Kampf gegen andere oder mit mir selbst, kein beweisen müssen, - einfach mit mir unterwegs sein, meinen Weg “gehen”, bei mir sein und das mit einem lächeln!! ich habe mit den Zuschauern gescherzt, den Kindern am Straßenrand gewunken, mit mir selber gesprochen, dem lieben Gott gedankt und ihn gebeten den wind abzudrehen (wo er mich leider nicht erhört hat, was ich ihm immer noch übel nehme!! wird etwas dauern, bis ich ihm das verzeihen kann!)- genau dafür habe ich trainiert. ich habe mich nach 6 langen stunden “gesund” gefühlt, lebendig und voller kraft. das ist mein gelebter Traum !!
DER WEG IST DAS ZIEL !! Das war monatelang mein Motto und dem möchte ich auch treu bleiben.  jetzt ist vor allem mein kopf wieder völlig frei. neue Ideen, neue ziele, neue träume, neue wünsche möchten erfüllt werden und schaffen mir Freiraum den weg dahin zu finden. ich möchte dir ein ganz großes DANKE sagen, weil du mir ermöglicht hast meinen weg zu gehen ohne zu stolpern und ohne Qual und schmerz.

 :-)
 

 

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Stefan und Hannes - Kasperlpost im TV-2.Teil!

Gelesen auf www.trinews.at

Besondere Brisanz verspricht die kommende Ausstrahlung von “Sport am Sonntag” auf ORF 1 am kommenden Wochenende.

Als Gäste werden im ORF Sportstudio, am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr sowohl Stefan Petschnig (Veranstalter IRONMAN Austria) und der des Dopingmissbrauchs schwer belastete Hannes Hempel erwartet.
Die Sendung wird am Sonntag, 28. Juni um 18:00 Uhr auf ORF 1 ausgestrahlt.
doping_hempel_kohl_luegner_1k_g.jpg
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Déja vu?

Ich glaube das hatten wir schon einmal: Beim heutigen Supersprinttriathlon in Kuchl (0,3/15/4) lief beim Schwimmen bereits alles ganz nach Plan. Ich war zwar einer der wenigen ohne Neopren, dafür stieg ich aber als Fünfter, vom Frost gebeutelt (18°C Wassertemp.) an Land und war blitzschnell am Rad. Bei strömenden Regen ging es dann auf den Pass Lueg hinauf. “Bist du deppert, ich habe gefroren” das war unglaublich!!! daher ist es auch nicht verwunderlich dass ich reingetreten habe wie ein Wilder. Zweitbeste Radzeit auf einer Strecke die schon durch die Nässe sehr gefährlich war, dazu kam noch dass NCHTS!!! gesperrt war und ein Staffelteilnehmer vor mir von einer ausparkenden Oma bei der Durchfahrt durch Golling abgeschossen wurde. Das Laufen war dann wieder eher durchwachsen: mit steinharten Muskeln einen schnellen 4000er zu laufen ist nicht jedermanns Sache, meine schon gar nicht wo ich doch nichts so wenig mag wie schnelle Wettkämpfe und kaltes Wetter - aber nur die Harten kommen durch und so schaute für mich ein sehr zufriedenstellender Dritter Gesamtrang und der Sieg in der AK 40 raus. Ergebnis

Die Form zeigt deutlich, dass ich konstant bin. Mal schauen, was wir in den letzten 14 Tagen vor dem Ironman noch beim Laufen rausholen können, die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich bin mittlerweile doch wieder sehr zuversichtlich in Klagenfurt enen versöhnlichen Abschluß meiner ersten Vorbereitungsperiode für Hawaii zu finden und zumindest beim Schwimmen und speziell am Rad eine Klasseleistung liefern zu können.

Einmal anders'rum

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Nicht schlecht…

…wie mir schlecht wird, wenn ich die aktuellen Anschuldigungen lese, mit denen Bernhard Kohl Hannes Hempel belastet. Kurierartikel

“Der Doktor” so wird Hempel in der Radszene genannt, das kann er ja nur schwer abstreiten. Aber warum? Angeblich hat Hempel im Juli 2008 Bernhard Kohl CERA verordnet und besorgt. (Es gilt die Unschuldsvermutung!) Also unmittelbar vor/nach seinem (Hempels) Triumph beim Ironman Austria bei dem er trotz einiger Abstecher ins Gebüsch einen satten 2std46er Marathon aufs Parkett geknallt hat (ich bin auch schon einmal 2std48min gelaufen - Australien 2007- aber da hatte ich in jeder Kurve Schräglage und an eine Temporeduzierung war nicht zu denken!)

Im Grunde genommen war mein Auftritt beim IMA 2008 so mager, dass mich der Hannes Hempel vermutlich auch abgehängt hätte, wenn er eine fahrende Toilette mitgeschoben hätte. Ich denke eher nach, wie es einem Werner Leitner gedanklich geht, der die Chance gehabt hätte endlich bester Österreicher zu werden und dann mit 5min Rückstand “nur” Vierter wird. Mit ein Grund für sein Karriereende? Resignation? Welche Radsportler (in der Triathlonszene) werden noch belastet werden? Haben das die 99% saubere Triathleten notwendig, dass sich einige Sportler aus anderen Sportarten, bei denen sie nicht bestehen konnten, unser Nest bekleckern? Wie werden die Veranstalter des Ironman Klagenfurt reagieren? Einem Georg Swoboda, der seine Strafe abgesessen hat, wurde der Start verwehrt - warten wir ab….

Warten wir ab, was noch alles ans Tageslicht kommt!

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In Linz beginnt’s!

Und zwar die Formkurve! Die steigt deutlich nach oben und das konnte ich mit einem dritten Gesamtrang beim Sprinttriathlon (750m/20km/5km) am Pleschingersee deutlich beweisen. Eine sehr gelungene und nette Veranstaltung, schwerstens motiviert ging ich ins Rennen: Ergebnis

750m Vollgas im Wasser, das bedeutet für mich Schmerzen hervorgerufen durch Laktat, welches bis hinter die Finishline nicht mehr rauszubekommen ist. Nachdem der spätere (deutliche) Sieger und U23 Staatsmeister Manuel Wutscher von Beginn an sein eigenes Rennen einer anderen Galaxy gestaltet hat, habe ich das Kommando im zweiten Verfolgerfeld übernommen. Nach weniger als 11min kam ich an Land und war guter Zwöfter, gefolgt von einer Horde Jungspunde die es auf meinen Langdistanzhintern abgesehen hatten. Am Rad war mein Auftrag (wie beim Schwimmen und Laufen): “Drücken bis nix mehr geht!” Die ersten 20km waren noch ganz angenehm, da uns ein stürmischer Rückenwind mit fast 50km/h einen Hügel hochgeblasen hat. Nachdem ich mich bereits auf den zweiten Platz vorgekämpft hatte kam die Wende und der Gegenwind: nie unter 300 Watt, 41km/h Schnitt und immer ganz vorne mit dabei forderten seinen Tribut und ich mußte die letzten 300 Meter meine Krämpfe aus den Beinen massieren, während mich 3 Athleten überholten. Aber der Berndi holt mit dem schnellsten Wechsel seine Zeit in der Wechselzone und so lief ich (wieder am zweiten Platz) auf die abschließenden 5km. Wiederum gegen den Wind formte sich ein kleiner Spalier an Hoffnungsträgern, wovon mich dann einer auf den letzten 2km überholen konnte. Irgendwie hat mir dann der Saft gefehlt das 5 Sekunden Loch zu schließen und ich finishte als Gesamt Dritter und Sieger der AK 40 ins Ziel.

Fazit: Nach Graz (ein Desaster!!) und St.Pölten (schon besser!) nun eine deutliche Steigerung auf der von mir so ungeliebten Sprintdistanz. Nächsten Samstag lege ich noch einen drauf und starte beim Supersprint in Salzburg. Wenn du glaubst es geht nicht mehr….

Was mich auch sehr freut ist das starke Teilnehmerfeld der anderen RATS Athleten: Sieberer Christoph (54.Gesamtrang), Plank Herbert (25.), Wieringer Michael (77.), Steindl Gerald, Reibl Christian (27.), Spreitzer Manuel (49), Kronnerwetter Wolfgang (60). 3.Rang der Mannschaftswertung! Außerdem startete Dominike Etlinger ihre ersten Halbdistanz, das Ergebnis lag zu Redaktionsschluß noch nicht vor - wird aber nachgereicht!

gruppe_klein_k.JPG

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Trainingslager

Man kann es auch Arbeitslager nennen, was uns das letzte Wochenende auf der Wettkampfstrecke des Ironman Klagenfurt erwartet hat. Eine ganze “Blodern” von SCHWEINEHUND-Athleten war unterwegs, um das Südufer des Wörthersees, den Faakersee und den Rupertiberg unsicher zu machen. Viele hundert Kilometer am Rad gefolgt von zackigen Laufeinheiten bei allen Wetterbedingung außer Schneefall.

Speziell der Samstag hatte es in sich: Vor dem Frühstück Schwimmen im See im “belgischen Kreisel” und danach 60km einfahren - 120km Tempofahrt und anschließend 30min Tempolauf! WOW!!

Team RATS  Sailfish forever!  P6050049.jpg

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Der Nachwuchs drängt!

Die älteren Athleten bekommen immer deutlicher zu spüren, dass die goldenen Zeiten, in denen Lang- und Kurzdistanzler kaum gemischt waren, vorbei sind. Mittlerweile drängen sich immer mehr (ehemalige) junge Athleten, die auf der Kurzdistanz keinen Auftrag mehr haben oder von anderen abgelöst werden, auf die Mittel- und Langdistanz, die in Österreich sicher besser vermarktet wird als der Großteil der olympischen.

Und diese Jungs haben dann die dementsprechende Schnelligkeit um beim Schwimmen das Tempo zu bestimmen, am Rad in der Spitzengruppe dabei zu bleiben und dann einen harten Halbmarathon zu laufen. Aber wie lange werden sie brauchen um diese Leistung auch auf der Langdistanz zu bringen? Sicher nicht mehr lange! Dann ist endgültig Schluß mit lustig.

Klick to read:

noen_jun_09.jpg

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Trotz allem…

….bin ich immer noch voll fokussiert, auch wenn ich manchmal ein wenig abwesend wirke. Ich werde halt dauernd so viel abgelenkt, aber wenn ich ehrlich bin drehen sich meine Gedanke doch permanent um den Sport. Wie und wann steht meine nächste Einheit am Programm, was sind die Voraussetzungen dass diese auch optimal abläuft? Sobald sich irgendwelche organisatorische Mängel einschleichen (Stadionschlüssel vergessen, falsche Schwimmbrille dabei, keine freie Bahn,…) werde ich extrem “fickrig” und “wurlat”. Wenn ich eine Einheit am Rad absolviere und dauernd kontrollieren muß was nun HF und was Watt sind, weil ich so schlecht drauf bin, dann grübel ich den ganzen Tag. Nach einer 2 Stunden 10min Einheit im Wasser wie heute früh, fühle ich mich wie der Maxi-King….

“Des Feuer brennt immer no lichterloh des is kloa, jo des Feuer brennt immer no gaunz so wie es früher woa….” Was für eine Metapher! Morgen früh geht es mit meinen Freunden in die Therme (Geburtstagsgeschenk) - das heißt ich und Sibs fahren einen 190er mit dem Rad, also ein bisserl was muß man schon tun.

 

Fokus

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