Keller Bernhard

Archive for November, 2009

Die 80er Jahre…

…waren in Amstetten nicht gerade ein ruhige Zeit für die “Keller Buam” und wenn man die Wirtsleut’ von damals nach den beiden Jungs fragt, dann kommen ihnen vermutlich nicht gerade ausdauerspezifische Leistungen in den Sinn.

Ich habe mich relativ bald für den militärischen und sportlichen Beruf entschieden während mein Bruder zu einem erfolgreichen Tierarzt mutierte. Er arbeitet sehr intensiv mit Akkupunktur und Osteopathie bei Pferden. Erst viel später begann auch er mit dem Laufsport und lief seinen ersten Marathon im Frühjahr in wien gleich einmal in 3std14min! Er diagnostizierte mich, nachdem er mir Sommer einmal meine Gangarten gesehen hatte, als halbes Pferd. Nicht weil ich so stark aus den Hinterbeinen arbeitete, sondern weil ich gehatscht bin wie ein Muli. Nun ja, die Story mit meinen Füßen bis inkl. Hawaii ist ja bekannt, ich habe Big Island durchgedrückt und war noch vor einem Monat kurz davor alles hinzuschmeißen, da die Schmerzen frühmorgens und nach jeder lockeren Trainingseinheit unerträglich wurden.

Bis mich mein Bruder zum “Rolfing” schickte. Die erste Therapie hatte ich vor 2 Wochen, gestern Früh die zweite. Und nachmittags bin ich dann auch gleich einen 15er im 4min30 Tempo gelaufen - schmerzfrei!!

Na sind wir froh, dass wir den Buam was lernen haben lassen!

what a day!

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Alles ist relativ

Das ist zwar am Mist des Herrn Einstein gewachsen, jedoch bedienen sich auch viele andere Gelehrte und Philosphen unserer Zeit dieses Erkenntnisses. So auch ein gewisser Schweizer Arturo HOTZ, der zur einer der Referenten des hochklassigen Feldes beim zweiten Teil der Trainerausbildung in Innsbruck ist. Er war Trainer der schweizer Schinationalmannschaft (”..in einer Zeit als die Österreicher einen Klammer erfunden haben…”) und beschäftigt sich Zeit seines Lebens mit der Sportphilosophie. Thesen wie:

Natur und Kultur sind die beiden Ebenen auf denen wir uns bewegen können. Sport ist auf der Naturebene. Die Natur wird bestimmt durch Sieg oder Niederlage. Während der Sieg (=erfolgreiche Nahrungssuche) das Leben bedeutet bedeutet die Niederlage unweigerlich den Tod. Jedoch wird der Sport unethisch, wenn wir ihn nur auf Sieg oder Niederlage (also Leben oder Tod) reduzieren (…) - echt harte Kost!

Einfacher hingegen waren da schon die Thesen des ÖTRV Sportkoordinators Robert Michlmayer (ehem. Trainer von M.Rogan) der uns sein Konzept für ein erfolgreiches österr. Trainings- und Nachwuchsprogramm präsentiert hat. Da gibt es dann wenig zu diskutieren sondern nur: glauben oder nicht glauben.

Außerdem am Start: Wolfgang Kartnig (Bild), bis 1996 (!!!) österr. Triathlonprofi und seitdem sehr erfolgreicher Osteopath. Bei seinen Behandlungsmethoden gilt auch: Alles ist relativ!

wolgang_kartnig

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