Archive for January, 2010
Swim with the fish
Man kann es ja halten wie man will, aber diesmal haben sich die Jungs an mir was abschauen können. Im 50m Pool der Hotelanlage ist immer am letzten Sonntag im Monat Wettschwimmen mit den einheimischen Fischen. Da werden 20 dieser Teile ins Wasser gelassen und wer zuerst am anderen Ende ankommt hat gewonnen. Ich bin vielleicht nicht schneller als die kleinen Kerlchen, aber ich habe gewußt worum es geht. Zur Belohnung darf dann immer der Sieger den Verlierer essen - Jamm!
Comments are off for this postFuerte?
Jetzt bin ich endlich weg, aus diesem kalten, unsagbar ungemütlichen Nest im Norden und befinde mich wieder im Warmen. 20 °C, wolkenlos und: es ist windstill!??! Die Ruhe vor dem Sturm? Keine Ahnung, aber es ist herrlich, zahlreiche Radfahrer säumen die Straßen, das 50m Freiluft Becken ist leer so ist genung Platz für alle. Ein Paradies!
Comments are off for this postDas wird lustig!
Wenn Gunnar Prokop sagt, dass Frauen hinter den Herd gehören dann steht er auch dazu. Egal was ihm seine Medienberater raten. Wenn er eine gegnerische Handballspielerin niederrempelt und dann auch noch grinst hört man kein Wort der Entschuldigung sondern nur: “Ein echter Trainer hat das im Blut, das mußte ich machen!” Also man kann ihm nicht nachsagen, dass er nicht hinter seiner Meinung stehen würde.
Sein Standpunkt zur Dopingfreigabe ist auch hinlänglich bekannt und so denke ich wird es sicher eine hitzige Diskussion, wenn ich gemeinsam mit Franz Stocher und Sabine Tröger, deren Meinung ich zwar nicht kenne aber die ich beide in meinem Lager anzutreffen vermute, auf den Herrn Professor einreden werde.
Vielleicht bist Du ja in der Gegend und hast Zeit? Schau vorbei, denn die Sportunion lädt zur Starribbon Anti Doping Awareness Posdiums Diskussion!
Comments are off for this post2009
Bevor ich in die Zukunft blicke und darüber nachdenke wie es weitergeht, denke ich über das abgelaufene Jahr nach, das mit dem Start als Profi bei der WM in Hawaii für meine Begriffe den Höhepunkt meiner Karriere darstellte. Vielleicht war das Ergebnis dann nicht so wie es sich einige erwartet hätten, aber ich habe mittlerweile ein (sportliches) Alter erreicht wo man nicht mehr soviel darauf gibt was die Mitmenschen von der erbrachten Leistung halten. Am Beginn meiner Karriere legte ich größtes Augenmerk auf die Selbstbeweihräucherung und eine gute Presse. Mir war wichtig dass die Laufschuhe zum Rennanzug passten und meinen Erfolg maß ich an der Häufigkeit der Pressemeldungen und Klicks auf meiner Website.
Ich denke, dass die lokalen Medien sicher einen wichtigen Beitrag dazu leisteten, dass ich Sponsoren fand, die bereit waren mein Leben als Profi zu finanzieren - und ich konnte diesen Ball auch immer recht gut spielen. Mittlerweile habe ich aber das Gefühl aus diesen Schuhen herausgewachsen zu sein. Immer noch freut es mich, wenn meine sportlichen Leistungen erwähnt werden und ich die Möglichkeit habe mein Umfeld mit Stories in diesem Blog zu unterhalten.
Und so bin ich eigentlich schon sehr zufrieden wenn ich morgens um 05.00Uhr aufstehe, in den Spiegel blicke und sagen kann: “Guter Junge! Du hast viele Jahre Deine Pflicht getan, bist bald 41 Jahre und jetzt kommt die Kür! Du bist niemandem außer deine Familie Rechenschaft schuldig! Setze deine Ziele so, dass Du neben Deinen Aufgaben als Vater, Trainer und Obmann des besten Vereines der Welt noch genug Zeit für die schönste NEBENsache der Welt hast. Also geh’ hinaus und zeig den Rotzbuben wie man richtig schwimmt!”
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